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Dr. Frank Liebmann

Allergische Rhinitis (Heuschnupfen)

Konsequente Behandlung auch bei geringen Beschwerden

Allergien wurden in der Medizin schon vor über 2000 Jahren beschrieben. Leider hat die Häufigkeit der Erkrankung insbesondere in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen und ist mittlerweile eine ernsthafte Volkskrankheit. Warum wir heute zunehmend an Allergien leiden, ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Wesentliche Gründe werden unseren Lebensgewohnheiten angelastet (Bestimmte Luftschadstoffe, verändertes häusliches Mikroklima, Zusatzstoffe in Nahrung und Kleidung und unbekannte Faktoren).

Dem allergischen Schnupfen (Allergische Rhinitis, Heuschnupfen) kommt unter den verschiedenen allergischen Erkrankungen eine besondere Bedeutung zu. Er stellt sich häufig als erste allergische Erkrankung ein und bedarf, auch bei geringer Ausprägung, einer konsequenten Behandlung, um eine Verschlimmerung (Mehrfach-Allergien, Etagenwechsel zum Asthma bronchiale) zu verhindern.

Die Diagnose kann zweifelsfrei durch die Krankheitssymptome, eine Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Untersuchung und durch eine spezielle Allergie-Diagnostik (Prick-Test, Bestimmung des spezifischen IgE im Blut, Provokationstest an der Nasenschleimhaut und an der Augenbindehaut) festgestellt werden.

Die häufigsten Auslöser einer allergischen Rhinitis sind Baumpollen, Gräser, Tierhaare und Katzenspeichel, Hausstaub-Milben, Schimmelpilze und bestimmte Nahrungsmittel. In Abhängigkeit des Allergie-Auslösers oder mehrerer Auslöser wird der Behandlungsplan individuell festgelegt.

Dabei werden moderne Medikamente gezielt am Ort des Geschehens, also in der Nase und am Auge verabreicht bzw. in Tablettenform gegeben.

Daneben sind Säuberungen der Nasenschleimhaut mit Salzwasserspülungen, ggf. Sanierungen der häuslichen Umgebung und bei Tier-Allergien die Allergen-Meidung sinnvoll.

Eine besonders hochwertige Behandlungsform, mit der das fehlgeleitete Immunsystem korrigiert werden kann, ist die spezifische Immuntherapie (auch Desensibilisierung oder Hyposensibilisierung genannt). Dabei wird ein „Impfstoff“ unter die Haut gespritzt oder in geeigneten Fällen auch eine Tropfengabe in den Mund (Sublinguale Therapie) ohne Spritze durchgeführt.


Dr. Liebmann ist Mitglied im Ärzteverband Deutscher Allergologen

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